Bregenzer Festspiele - Viel Applaus für "La traviata"
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Presseartikel (von swr.de): Bregenzer Festspiele: Viel Applaus für “La traviata” auf der Seebühne im Bodensee

Riesenspiegel, Todeskugel und Wasserballett

Am Mittwoch, dem 22. Juli, haben am östlichen Bodensee die 80. Bregenzer Festspiele begonnen. Am Eröffnungsabend war erstmals die Verdi-Oper “La traviata” auf der Seebühne zu sehen. Das Wetter hielt.

Dunkle Wolken am Himmel, aber trocken – die Premiere der Verdi-Oper “La traviata” bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen hat Wetterglück gehabt. Die letzten Proben waren entweder wegen Gewitters abgebrochen oder von viel Wind erschwert worden. Das 1853 in Venedig uraufgeführte Werk, das als eines der beliebtesten Werke der Operngeschichte gilt, ist erstmals auf der Seebühne zu sehen. “La traviata” erhielt langen Applaus der knapp 7.000 Premierengäste. “Das Bühnenbild, die Technik, das Licht, der Gesang, wunderbar”, sagte eine Frau aus Friedrichshafen.

Sehr beeindruckend, tolle Bühne. Abgesehen von der Bühne war der Gesang der Wahnsinn. Ich bin kein Opernexperte, also für mich ist es in Bregenz immer tolle Musik und tolle Sängerinnen und Sänger. Aber auch so ein klassisches Stück irgendwie neu interpretiert mit einer modernen Bühne, finde ich ganz toll.

Zuschauer-Paar nach der Premiere

80. Bregenzer Festspiele mit Blick zurück eröffnet

Am Mittwochvormittag waren die 80. Bregenzer Festspiele am Bodensee feierlich eröffnet worden. Der österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen tat dies vor rund 1.700 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur im Festspielhaus. Zuvor hatte Festspielpräsident Hans-Peter Metzler die Geschichte des größten Kulturereignisses am Bodensee gewürdigt.

80 Jahre Bregenzer Festspiele – das sind 80 Jahre Mut, künstlerische Neugier, Leidenschaft, Beharrlichkeit und Vertrauen in die Kraft der Kunst.

Hans-Peter Metzler, Präsident der Bregenzer Festspiele

Riesiger Spiegel ist das Bühnenbild für “La traviata”

Das Bühnenbild auf der Seebühne im Bodensee ist ein zerborstener Riesenspiegel. Der italienische Bühnenbildner Paolo Fantin lieferte die Idee dazu. Gefertigt wurde das fast 300 Tonnen schwere Bühnenbild seit dem Winter. Es kostet samt Abbau nach dem Sommer 2027 rund zehn Millionen Euro.

Am 24.7.2026 von Karin Wehrheim

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/bregenzer-festspiele-2026-mit-verdi-la-traviata-auf-der-seebuehne-bodensee-100.html

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